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Die 900-jährige Geschichte des Hauses Oettingen

1141

Das Haus Oettingen gehört zu den ältesten heute noch bestehenden Adelsgeschlechtern in Bayern. 1141 werden die Grafen von Oettingen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Hauptort ihrer Grafschaft war immer Oettingen.

1410

Grafschaft und Hauptstadt wurden zum ersten Mal geteilt und es entstanden die Linien Oettingen-Oettingen, mit Sitz in Oettingen und die Linie Oettingen-alt-Wallerstein, mit Sitz in Wallerstein bei Nördlingen. Letzteren wurde in der Hauptstadt Oettingen ein wichtiges Gebäude zugesprochen, die Münz, deren Bausubstanz noch im heutigen Schloss steckt.

Die Teilung der Hauptstadt erfolgte “den Gassen nach“, d.h. die eine Straßenseite bekam die Ältere Linie Oettingen-Oettingen, die andere gehörte forthin der Linie Oettingen-alt-Wallerstein.

1539

Diese Teilung wurde bald noch dadurch verfestigt, dass die Linie Oettingen-Oettingen sich 1539, samt dem Stammvater, dem lutherischen Glauben anschloss und evangelisch wurde, die Linie Oettingen-alt-Wallerstein hingegen blieb katholisch.

Graf Wilhelm II. (*1544, +1602)

1602

Teilte sich die jüngere Linie Oettingen-alt-Wallerstein in die Linien Oettingen-Spielberg, Oettingen-Wallerstein (mit Sitz in Wallerstein) und Oettingen-Baldern (mit Sitz in Baldern). Graf Wilhelm III., der erste Graf der Linie Oettingen-Spielberg, residierte nun in der Münz, welche dort stand, wo sich heute das Residenzschloss Oettingen befindet. Dieses Münzgebäude war schon vorher für den zeitweiligen Aufenthalt der Grafen zu Oettingen-(alt)-Wallerstein (Friedrich IlI. ,dessen Söhne Ulrich und Wilhelm I.) eingerichtet worden.

1679

Die regierende Gräfinwitwe Ludowika Rosalie begann zusammen mit ihrem Sohn Graf Johann Wilhelm das heutige Schloss zu bauen.

1734

Die Linie Oettingen-Spielberg wurde von Kaiser Karl VI. in den Fürstenstand erhoben.

1806

Das Jahr 1806 brachte mit der Mediatisierung durch Napoleon tiefgreifende Veränderungen mit sich. Das Fürstentum Oettingen-Spielberg wurde, wie alle bayerischen Grafschaften und Fürstentümer, König Maximilian I. von Bayern unterstellt. Sein Sohn Fürst Otto Karl, zu dessen Gunsten Fürst Johann Alois III. noch zu Lebzeiten abdankte, wurde von König Maximilian zum Kronobersthofmeister am königlichen Hof in München berufen. Bis zum Ende der Monarchie in Bayern 1918 bekleideten die Fürsten zu Oettingen-Spielberg seitdem immer dieses Amt.

Gegenwärtig

Heute ist das Fürstenhaus ein modernes Wirtschaftsunternehmen.

Kontakt

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